Meta Mädels Meetings

Frauen, die mit der Diagnose „metastasierter Brustkrebs“ konfrontiert sind, befinden sich in einer psychisch und physisch besonders belastenden Situation. Die Aussicht auf Heilung ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft leider nicht möglich, sie stehen meist unter Dauertherapie, die Angst um die Gesundheit, das Leben schwingt in allem mit, das sie tun. Wer aber glaubt, dass diese wunderbaren Frauen ihren Lebensmut und Lebenswillen verloren haben, irrt gewaltig!

Claudia Altmann-Pospischek hat ihre eigene Erkrankung zum Anlass genommen und neben ihrer Tätigkeit als Brustkrebsaktivistin, Bloggerin, Autorin und Moderatorin der FB-Gruppe „Metastasierter Brustkrebs Österreich“ (in enger Zusammenarbeit mit der FB-Gruppe „Brustkrebs Österreich“) organisiert sie regelmäßige Treffen mit ihren „Meta Mädels“. Dabei ist nicht immer die Krankheit vorrangiges Thema, es wird auch viel gelacht, gefeiert und manchmal auch geweint. Auf Initiative von Claudia Altmann-Pospischek institutionalisierte die Österreichische Krebshilfe die „Meta Mädels Meetings“ und finanzierte im Jahr 2020 mit Starthilfe von Pfizer Oncology, Novartis Oncology, Lilly Oncology und Roche Austria erste Meta Mädels Meetings. Krebshilfe-Präsident und Brustkrebs-Experte Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda ist bei jedem Treffen ehrenamtlich dabei und steht den Patientinnen in einem gemütlichen Umfeld, abseits vom sonst üblichen Spitals- oder Ordinationsalltag, uneingeschränkt für alle Fragen zur Verfügung. Die Covid-19-Pandemie verhindert derzeit viele persönliche „Meta Mädels Meetings“ aber alle hoffen, dass diese ohne Risiko für die Patientinnen bald nachgeholt werden können (und das »Zoomen« ein Ende hat).

Das 3-färbige „Pink Ribbon Meta Mädels Crystal“ steht für die Solidarität mit Frauen, die an metastasiertem Brustkrebs erkrankt sind. Das Crystal ist gegen eine freiwillige Spende in der Höhe von Euro 30,– bei der Krebshilfe in Ihrem Bundesland erhältlich. Der Reinerlös wird für die Soforthilfe für Frauen mit der Diagnose metastasierter Brustkrebs verwendet.

Hier geht es zur Meta Mädels Meetings Fotogalerie.

 

Die Krebshilfe dankt den Unterstützern 2021!

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Claudia ALTMANN-POSPISCHEK

Brustkrebsaktivistin,
Bloggerin und Autorin,
Claudias Cancer Challenge

Von der Unsichtbarkeit in die Sichtbarkeit – das wünschen wir Meta Mädels uns. Deshalb sind wir stolz auf unseren eigenen Meta-Ribbon, der die Dimension unserer Krankheit versinnbildlicht: Das helle Rosa steht dabei für die Ersterkrankung, der mittlere Farbton für das Rezidiv und die dunkle Nuance für das metastasierte Setting. Verständnis, Unterstützung, Solidarität – das brauchen wir auf unserem schwierigen Weg. Danke, dass wir stets auf die Krebshilfe zählen dürfen!

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Univ.-Prof. Dr. Paul SEVELDA

Präsident der
Österreichischen Krebshilfe

Ich hätte nie nur im Entferntesten daran gedacht, Frauen, die mit der Diagnose metastasierter Brustkrebs konfrontiert sind, als „Meta Mädels“ zu bezeichnen. Unterliegt man doch oft noch der Vorstellung, dass Frauen mit einer unheilbaren und fortgeschrittenen Erkrankung ihren Lebensmut und ihre Lebensfreude verloren haben (müssten). Obwohl ich seit 40 Jahren Menschen auch in unheilbaren Situationen betreue, war ich über die Offenheit dieser bemerkenswerten Frauen und ihr Wissen um ihre jeweilige Situation und Therapie überrascht und tiefbeeindruckt. Als Krebshilfe werden wir alles tun, um diese Frauen zu unterstützen und ihren Anliegen Öffentlichkeit zu geben.

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