KAMMER FÜR ÄRZTINNEN UND ÄRZTE IN WIEN
Je frühzeitiger eine Krebserkrankung diagnostiziert wird, desto rascher kann eine Therapie beginnen. Bleibt der Krebs unentdeckt, so verzögert sich die Diagnose und in der Folge auch der Behandlungsbeginn, was zu schweren Verläufen beitragen kann.
Brustkrebs ist in den westlichen Industrieländern die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, und das mit steigender Tendenz. In Österreich erkrankt jede achte bis neunte Frau daran. Die Diagnose „Mammakarzinom“ verursacht bei Patientinnen und Angehörigen aus sehr gut verständlichen Gründen oft Angst, Betroffenheit und Hilflosigkeit – sie wissen nicht, was auf sie zukommt und wie sie mit der Krankheit umgehen sollen.
Den meisten Frauen ist wohl bewusst, dass sie ihre Brust regelmäßig ärztlich kontrollieren lassen sollten. Allerdings scheitern die guten Vorsätze leider oft an der eigenen Unsicherheit und dem Aufschieben einer vermeintlich unangenehmen Untersuchung.
Doch ein entsprechendes Risikobewusstsein, konsequente Vorsorge und Früherkennung sind wesentlich, um die Heilungschancen bei einer Krebserkrankung zu optimieren: Obwohl die Erkrankungszahlen steigen, nimmt die Sterblichkeit bei Brustkrebs dank der immer besseren moderner Therapiemöglichkeiten ab.
Im Kampf gegen den Brustkrebs ist es notwendig, Frauen für die Sinnhaftigkeit der Vorsorge und der Früherkennung zu sensibilisieren. Als Ärztekammerpräsident appelliere ich daher an alle Frauen, am nationalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen.
Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien bedankt sich bei der Österreichischen Krebshilfe für ihren Einsatz, Frauen zur Brustkrebsvorsorge zu motivieren, und unterstützt „Pink Ribbon“. Denn bei frühzeitiger Diagnose sind die Heilungschancen bei Brustkrebs hoch.
75. Wiener Ärzteball
Foto: Wiener Ärzteball/Stefan Seelig
Als Arzt und Ärztekammerpräsident appelliere ich an alle Frauen, am nationalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen. Denn bei frühzeitiger Diagnose sind die Heilungschancen bei Brustkrebs hoch.
Fotocredit: Oliver Topf


